Stanzen, Schneiden, Wickeln

Effiziente Etikettenproduktion ohne Trägermaterial

Die Reduzierung von Abfall ist eine der größten wirtschaftlichen und industriellen Herausforderungen für die Verpackungsindustrie. Immer häufiger fordern Kunden und Markeninhaber nachhaltige Produktionsprozesse und die Vermeidung von Abfall aufgrund der Ansprüche der Endverbraucher, öffentlicher Institutionen und der Politik. Auch bei der Produktion von Haftetiketten sind diese Anforderungen des Marktes an den Umweltschutz eine Herausforderung. Neue Lösungen sind gefragt. In der Regel befindet sich das bedruckte Etikettenmaterial auf einem Trägermaterial. Die Kontur der Etiketten wird rotativ mit Stanzwerkzeugen gestanzt, wobei die Schneide des Stanzwerkzeuges nur das Etikettenmaterial trennt, ohne das Trägermaterial zu beschädigen. Zwischen den einzelnen Etiketten befinden sich minimale Abstände. Es entsteht ein Stanzgitter, das entfernt wird und auf dem Müll landet. Bei der weiteren Verarbeitung werden die fertigen Etiketten dann über eine Spendekante auf das jeweilige Produkt aufgespendet, das Trägermaterial wird danach ebenfalls entsorgt. Um das auf diese Weise ansonsten verschwendete Material sinnvoll einzusetzen und die anfallende Menge an Abfall deutlich zu reduzieren, hat der Materialhersteller Ritrama nach mehreren Jahren Forschung den Core Linerless Solutions® entwickelt: eine technologische Plattform, die auf einem multifunktionalen Liner basiert, der als Ressource genutzt wird. Dies wird durch einen Converting-Prozess möglich, der gemeinsam mit den Firmen Omet und Spilker entwickelt wurde. Auf der diesjährigen Labelexpo ist das Verfahren live zu sehen.

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