Vorbehandlung

Anwendungen für die Zukunft:
Upgrade ohne viel Aufwand

Interview mit Dr. Peter Palm, Geschäftsführer Plasmawerk Hamburg GmbH

Welche Trends dominieren Ihres Erachtens die Convertingbranche kurzfristig, mittelfristig und langfristig und wie wirken sie sich auf den Bereich der Vorbehandlung aus? Wie in der Studie «Trends im Converting» des iffnwp (Institute for Film Nonwoven and Paper, Hamburg) nachgewiesen, gibt es aktuell zwei Fragestellungen für alle Teilnehmer der Convertingbranche, die die Zukunft bestimmen. Zum einen ist es der Druck auf Preise und Margen, zum zweiten die Suche nach neuen Anwendungen, die sowohl Beschichter und Extrusionsbeschichter als auch Kaschierer umtreibt. Schaut man sich die Untersuchung genauer an, so stellt sich für alle Teilnehmer des Convertingmarktes vor allem die Suche nach neuen Anwendungen und der damit verbundene Innovationsdruck sowie die Erschließung neuer Märkte als zukunftsweisende Herausforderung dar. Ein gutes Beispiel ist das Labelling für saisonale Produkte: Kleine Auflagen müssen genau so professionell und kostengünstig hergestellt werden, wie die Standardausführung, damit das Produkt den Marketingzweck erfüllt. Höhere Kosten dürfen dabei nicht entstehen. Eine Anforderung, die den Hersteller in die Enge treibt. Innovation beginnt immer mit einer Fragestellung, die es zu lösen gilt. Für die Branche der Converter ist dies oft mit der zu erreichenden Verbundhaftung zwischen den verwendeten Substraten und Beschichtungen verbunden. Es werden neue Verfahren erwartet, die die komplexen Fragen der Beschichtung und Kaschierung und auch des Drucks effizient und zuverlässig, aber auch kostenneutral lösen.

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