Textildruck

Forscher entwickeln Lösung für sparsamen digitalen Pigmentdruck auf Textil

Interview mit Projektleiterin Professorin Dr. Maike Rabe, Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) der Hochschule Niederrhein.

Warum ist das Bedrucken von Textilien unter ökologischen Gesichtspunkten nicht nachhaltig? Grund da­für sind die umfangreichen Wasch-, Tro­cken- und Fixierprozesse, die ein Textil vor und nach dem Druck durchlaufen muss.

Sie haben am Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein jetzt eine Lö­sung entwickelt, die den Weg zu einem en­ergieärmeren Textildruck weisen kann. Welchen Ansatz haben Sie ver­folgt? Das in der Textilindustrie derzeit dominierende Druckverfahren ist der konventionelle Pigmentdruck, ge­folgt vom Reaktivdruck unter Verwendung von Siebdruckschablonen. Dies ist aufwändig, da Schablonen produziert werden müssen und das Textil vor- und oft nachbehandelt wird.

Hochschule Niederrhein, Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), D-41065 Mönchengladbach, www.hs-niederrhein.de